Alte Münze

Das Gebäude der Alten Münze Berlin war in den letzten 70 Jahren die Prägeanstalt für das Münzgeld von Reichsmark, DDR-Mark, D-Mark und Euro. Mit über 2.000 qm bietet dieser geschichtsträchtige Ort, welcher sich nur 200 m Luftlinie vom Roten Rathaus befindet, vielseitige Inszenierungsmöglichkeiten.

Die Industrie-Location besitzt einen beeindruckenden Charme und kann multifunktional für viele Arten von Veranstaltungen sowie Film- und Fotoaufnahmen genutzt werden.

Gerne unterstützen wir Sie mit Ideen für die Inszenierung vor Ort, bei Events, Messen, Präsentationen, Ausstellungen, Film- und Fotoproduktionen.

Wir freuen uns, Sie durch diese besonderen Räume führen zu dürfen, die jetzt erstmalig und für einen begrenzten Zeitraum buchbar sind.

Alte Münze – EG (Visions Alive Installation)
Das Produktionsgebäude mit 4 Räumen und dem Innenhof wird aktuell im Erdgeschoss von der „Visions Alive“ bespielt. Corporate oder andere Events sind dennoch mit oder ohne Einbeziehung der vorhandenen Video- und Leinwandtechnik möglich. www.visions-alive.com


Fotos © Nils Krüger

Alte Münze – Hof




Alte Münze – 1. UG


Alte Münze – Townhouse
Das in den 30er Jahren erbaute Townhouse besitzt einen repräsentativen Eingangsbereich, über den man stilvoll Gäste empfangen kann. Vom Molkenmarkt aus hat man einen unmittelbaren Blick auf das Rote Rathaus, sowie den Fernsehturm. Die oberen Räume eignen sich wegen der bodentiefen Fenster optimal als Galerie oder für Foto- und Filmaufnahmen und spiegeln den Neoklassizismus der 30er Jahre wieder.

 

Pressefotos 2016-2017 (Agenturen: iVision Entertainment GmbH / Premium Exhibitions)

In den Räumen der Ausstellung „HIERONYMUS BOSCH. Visions Alive“ bemühten sich die Organisatoren, sämtliche vorhandenen Informationen über das Leben und die Kunststücke von Bosch zu sammeln, einschließlich der phantastischsten Versionen. Der Multimedia-Teil ist ein echter Karneval der furchtbaren und gleichzeitig attraktiven Gestalten des Malers. Man kann endlos diese Schattenspielwelt mit dem schleimigen Geschmeiß, den dickbäuchigen Ungeheuern, Fischen mit menschlichen Beinen, Leuten mit Fässern statt der Bäuche, spinnenförmigen Wesen betrachten. http://boschalive.com/de/main-de

 

 
Kunden & Referenzfotos 2009-2015 (Agenturen: FTWild / artribute GmbH & Co. KG)

Berliner Liste (Kunstmesse)
Black Lodges GmbH (Capsule Tradeshow BerlinChristopher Lehmpfuhl (Berlin Plein Air))
Bundesverband Deutscher Banken
Calvin Klein (Produktpräsentation mit 1000 geladenen Gästen anlässlich der Fashionweek)
creative headz (Austrian Fashion Design)
Deutsche Bank (MachtKunst!)
Est-Optimus Mediasolution (Capital Cup Berlin)
FTWild (Future Wild – Die Zukunft der Münze)
Holmes Place Lifestyle Clubs GmbH (Kick Off Meeting 2010)
KATAPULT Filmproduktion GmbH (Videodreh für die Band Bloodhound Gang)
Levi’s (Levi’s Print Workshop)
Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH (medianight 2009 @ IFA)
Melt!GmbH & Co. KG (Melt!Weekender)
newthinking communications GmbH (All2gethernow 2009)
Modint BV (Dutch Denim Diner Berlin)
PRET | A | DINER
red dot GmbH & Co. KG (red dot design Aftershowparty und red dot Ausstellung)
Sinner Schrader AG (OXS12)
SMB-Berlin (Hustlaball 2009)
Vertical Media GmbH (Heureka Conference)


Geschichte der Alten Münze

 

Die Entwicklung der Münzprägung in Berlin hat eine wechselvolle Geschichte und eine mehr als 700-jährige Tradition.

Von 1280 datiert die älteste urkundliche Erwähnung der Münze Berlin.

Der preußische König Friedrich I. beauftragte 1701 einen Neubau der Königlichen Münze und unter Friedrich dem Großen wurde schließlich im Jahr 1750 das Münzwesen neu geordnet. Die Berliner Münze erhielt mit dem Buchstaben „A“ ihr noch heute gültiges Münzzeichen, welches eines der ältesten Markenzeichen überhaupt ist.

Im Verlauf des 18. Jahrhunderts änderte sich mehrmals der Standort der Königlichen Münze. Dieser lag jedoch stets im Bereich des Spreeufers, da Wasser die Maschinen antrieb.

1934 wurde mit dem Münzgesetz die Zusammenlegung der sechs deutschen Ländermünzen zu einer Deutschen Reichsmünze beschlossen und ab 1936 mit einem Neubau am Molkenmarkt 1/3 begonnen. Die neue Geldfabrik wurde nach Plänen der Architekten Fritz Keibel und Arthur Reck auf den Fundamenten des mittelalterlichen Krögel-Viertels, des Mühlenviertels und der Stadtvogtei (Stadtgefängnis) errichtet.

Das barocke Schwerinsche Palais von 1704 wurde in den Gebäudekomplex integriert. Dazu wurde das Palais abgetragen und einige Meter weiter versetzt wieder aufgebaut. In den südlich angrenzenden Neubau wurde eine Kopie des 48 m langen Schadowschen Münzfrieses, der das Gebäude der Berliner Münze am Werderschen Markt zierte, eingelassen. Als 1942 die Bauarbeiten, die seit 1939 mehrmals unterbrochen werden mussten, endgültig eingestellt wurden, waren die zur Münze gehörenden Randbebauungen sowie ein Teil der im Blockinneren gelegenen eigentlichen Fabrikanlage fertiggestellt.

Nach Kriegsende wurden der Fabrikteil sowie die Randbauten am Rolandufer weiter zur Münzprägung genutzt. Die Produktion wurde Ende 1947 mit der Herstellung von 5- und 10 Pfennigstücken begonnen. Nach Stillegung der Münze Dresden/Muldenhütten war der VEB Münze Berlin die einzige Prägestätte der DDR.

Am 16. Juli 1990, also kurz nach der Wirtschafts-, Währung- und Sozialunion, wurde mit der Produktion von D-Mark-Münzen begonnen. Zugleich wurden in den folgenden Monaten umfangreiche Bau- und Rationalisierungsmaßnahmen realisiert, um das Produktionsniveau den anderen deutschen Prägestätten anzugleichen.

1999 begann hier die Produktion der Euro-Münzen. Für die neue Währung wurden hier pro Minute und Maschine bis zu 850 Münzen geprägt. Zur Einführung des Euro am 1. Januar 2002 hat die Staatliche Münze Berlin insgesamt 3,4 Mrd. Stück geprägt und 12 Mio. Starterkits konfektioniert.

Ende 2005/Anfang 2006 verließ die Staatliche Münze den Standort in Berlin-Mitte und produziert seitdem in Berlin-Reinickendorf.

Informationen

Produktionshalle EG - Große Prägehalle

Raumhöhe

7,10m

Unterzüge

5,35

Raumgröße

413 m²

Produktionshalle EG - Rändelhalle

Raumhöhe

6,54 m

Raumgröße

127 m²

Produktionshalle EG - Verpackungshalle

Raumhöhe

4,78 m

Raumgröße

207 m²

Produktionshalle EG - Zählhalle

Raumhöhe

6,54 m

Raumgröße

163 m²

Produktionshalle EG - Mittlerer Innenhof

Raumhöhe

5,20 m

Raumgröße

325 m²

Produktionshalle 1.OG - Eurohalle

Raumhöhe

3,48m

Raumgröße

207 m²

Produktionshalle 1.OG - Leitstand

Raumhöhe

2,74 m

Raumgröße

56 m²