HOB – Haus of Berlin (Neukonzeption)

Pressemitteilung „Haus of Berlin“
18.000 qm Neukonzeption für die Kreativszene am Alexanderplatz
Berlin, im Dezember 2016

Gemeinsam mit den Riverside Studios und uno Partner aus Zürich planen die aktuellen Nutzer, die Spreewerkstätten eine Neukonzeption der Alten Münze unter dem Namen „Haus of Berlin“ am Alexanderplatz. Der Gebäudekomplex wird durch eine fruchtbare Verknüpfung aus Kunst, Kultur, Bildung und Kreativwirtschaft zu einem vielseitigen Ort der Begegnung im Stadtzentrum, einer Pilgerstätte für Kreative und Neugierige aus aller Welt im Meltingpot Berlin.

Seit 2013 hat die Gemeinschaft “Spreewerkstätten” sukzessiv immer mehr Flächen des Areals der Alten Münze erschlossen und aus eigener Kraft nutzbar gemacht. Heute blicken sie auf eine florierende und umfangreiche kreative Gemeinschaft aus Kulturschaffenden, Musikproduzenten, KünstlerInnen aller Disziplinen, Kunst- und MusikfestivalveranstalterInnen und sozialen Startups. Gemeinsam verwirklichen sie verschiedenste Projekte im Bereich der Kultur und Kreativwirtschaft und bespielen die Veranstaltungsflächen der Alten Münze, dabei folgen sie den vereinbarten Handlungsmaximen der Partizipation, Kollaboration und Nachhaltigkeit. Daraus resultieren regelmäßige Ausstellungen, Konzerte, Clubveranstaltungen, historische Führungen, Tage der offenen Tür und viele weitere Formate.

“Über die Jahre ist das Konglomerat der ‘Spreewerkstätten’ organisch sowie gesund gewachsen und hat diese historische und kostbare Liegenschaft zunehmend der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zudem wir es damit geschafft, ein Nutzungsmodell zu entwickeln, das wirtschaftlich ist und mit dem Kultur quersubventioniert und erschwinglicher kreativer Freiraum im Herzen Berlins gesichert werden kann, ohne auf Förderungen der öffentlichen Hand angewiesen zu sein” – erklärt Christian Otto, einer der Geschäftsführer der Spreewerkstätten.

In der Zukunft sehen die Spreewerkstätten, Riverside und uno Partner die Alte Münze unter dem Namen “Haus of Berlin” als Zentrum für Kultur und Kreativwirtschaft, das als lebendiger Ort der Begegnung im Stadtkern einer vielfältigen Gesellschaft offen steht. Die über 18.000 qm versprechen einen Platz für Kollaborationen und Synergien. Neben Büro, Film-, Fotound Musikstudios, wird der Gebäudekomplex als Kultur und Bildungsstätte für verschiedenste Formate zur Verfügung stehen. So finden hier auch auch Ateliers, Ausstellungs – und Präsentationsflächen für Kunst und Kultur ein Zuhause. Das Konzept sieht eine faire soziale Mischung aus wirtschaftsstarken sowie schwächeren, dafür kreativ hochwertigen und fürs Gesamtkonzept wichtigen Mietern vor. Bereits jetzt zeigen eine Vielzahl an Kooperationspartnern Interesse an dem Projekt.

„Wir begrüßen die Kooperation mit dem „Haus of Berlin“. Es ist eine schöne Sache, dass Kreativwirtschaft und Kultur unter einem Dach stattfinden wird, weshalb wir uns bei diesem Projekt gerne integrieren. Dabei sind uns die Unterschiede dieser Bereiche bewusst, vielmehr glauben wir an eine konstruktive Verbindung, eine synergetische Zusammenarbeit. Besonders erfreulich finden wir, dass bestehende kulturelle Strukturen nicht verdrängt, sondern erhalten und weiterentwickelt werden“ – erklärt Felix Richter, einer der Geschäftsführer der Spreewerkstätten.

Martin Eyerer, Mitinhaber der Riverside Studios und Erfolgs-Produzent und DJ, erklärt: “Haus of Berlin“ ist ein Ort, der für Synergien, Miteineinander und Netzwerk in allen Kreativberufen und Sparten steht. Hier vereint sich die Kreativwirtschaft mit der Kunst- und Kulturszene und vernetzt sich nicht nur in die Stadt Berlin hinein, sondern auch in die Welt. Berlin kann hier ein Zeichen setzen, wie man schwindendem Raumangebot und unkontrollierter Dynamik und den Folgen für die Kreativszene entgegentritt“ Auf Basis des umfangreich ausgearbeiteten Nutzungskonzepts „Haus of Berlin“, das die Partner der BIM bereits im Frühjahr präsentieren durften, beschloss der Senat im Mai 2016 eine vertiefende Machbarkeitsstudie zur Herstellung der Vermietbarkeit in Auftrag zu geben, die im Januar 2017 abgeschlossen sein wird. Hier zeichnet sich bereits ab, dass die Planer sehr behutsam mit dem historischen Gebäudebestand umgehen und detaillierte Lösungen aufzeigen, wie mit minimalen Eingriffen in den Bestand und sinnvoller Ergänzung durch einen Neubau, eine Balance zwischen Erhalten des einmaligen Charmes dieser Fabrikgemäuer und dem Herstellen von Flächen für die vielfältigen Nutzungen hergestellt werden kann. Großer Wert wird hierbei nicht nur auf ein vielfältiges Bespielen der oberirdischen Gebäudeteile gelegt, sondern auch auf das Nutzen des labyrinthartigen Untergeschosses, das beinahe ein Drittel der gesamten Fläche ausmacht und derzeit nicht wirtschaftlich betrieben werden kann. Ein nachhaltiges Energiekonzept für den gesamten Gebäudekomplex basierend auf Fernwärme und einer Spreewassernutzung komplettieren das Konzept.

Große und wachsende Unterstützung erfährt das Projekt mit Bekanntwerden bereits in der Musik- und Kreativszene Berlins. In den nächsten Schritten wird nicht nur in Politik und Verwaltung wie bisher

Weitere Informationen:
Spreewerkstätten
+49 (30) 60989426
office@spreewerkstaetten.de
www.spreewerkstaetten.de

Haus of Berlin
www.hausof.berlin

Riverside Studios
www.riversidestudios.de

uno Partner
www.unopartner.ch